WHISKYREGIONEN IN SCHOTTLAND

Islay

Die Insel Islay ist berühmt für ihre kraftvollen und rauchigen Whiskys, die das charakteristische Aroma von Torf und maritimen Einflüssen verkörpern. Mehr erfahren...

WHISKYREGIONEN IN SCHOTTLAND

Islay

Die Insel Islay, oft als die „Königin der Hebriden“ bezeichnet, ist berühmt für ihre kraftvollen und rauchigen Whiskys, die das charakteristische Aroma von Torf und maritimen Einflüssen verkörpern. Die Insel beherbergt renommierte Brennereien wie Laphroaig, Ardbeg und Lagavulin, die Whisky-Liebhaber aus aller Welt anziehen. Mehr erfahren...

Unsere beliebtesten Islay Whiskys

Lagavulin 10 Jahre Whisky
Rauchige Islay-Aromen stehen bei diesem 10-jährigen Lagavulin im Vordergrund. Ergänzt werden diese von maritimer Salzigkeit, welche aus dem recht jungen Islay Malt einen interessanten Spross aus der Lagavulin-Familie macht. Eigentlich für den Travel Retail Bereich konzipiert, ist die Verfügbarkeit des Lagavulin 10 Jahre begrenzt. Tasting Notes Aroma: Sein Bouquet entfaltet kraftvolle Torfnoten, begleitet von einer frischen Meeresbrise und subtilen Anklängen von Honig und Zitrusfrüchten. Geschmack: Am Gaumen präsentiert er sich intensiv und vollmundig, mit Aromen von geräuchertem Fleisch, getrockneten Früchten und einer leicht süßen Karamellnote. Abgang: Der Abgang ist langanhaltend und warm, geprägt von einer angenehmen Rauchnote und einer würzigen, salzigen Süße. Die Highlights auf einen Blick Intensive Rauchigkeit: Der Whisky besticht durch seinen charakteristischen, tiefen Torfaroma, der typisch für die Region Islay ist. Vollmundige Komplexität: Die ausgewogene Kombination aus süßen und salzigen Noten macht diesen Whisky zu einem faszinierenden Geschmackserlebnis. Traditionelle Reifung: Reifung in amerikanischen Eichenfässern trägt zur ausgeprägten Aromatik bei. Ideal für Kenner und Einsteiger: Ob für den erfahrenen Genießer oder den neugierigen Neuling, dieser Single Malt ist eine hervorragende Wahl für jeden Whiskyliebhaber. Die Brennerei Lagavulin – Eine der ältesten Brennereien Islays. Die Lagavulin Destillerie, gegründet im Jahr 1816, ist eine der renommiertesten Brennereien auf der schottischen Isle of Islay. Sie ist bekannt für ihre charaktervollen, rauchigen Whiskys, die durch die besondere Torfnote und den Einfluss der maritimen Umgebung geprägt sind. Lagavulin verfolgt traditionelles Handwerk in der Whiskyproduktion und setzt auf Qualität und Authentizität, um exzellente Single Malts zu kreieren, die die Geschichte und Kultur der Region widerspiegeln.

Inhalt: 0.7 Liter (99,86 €* / 1 Liter)

69,90 €*
Laphroaig 10 Jahre Whisky
Der Laphroaig 10 Jahre ist ursprünglich, rauchig, torfig, salzig, medizinisch und kraftvoll. Nicht umsonst wurde dieser Single Malt mehrfach ausgezeichnet und sorgt bei Kennern rauchiger Whiskys für Begeisterung. Tasting Notes Aroma: Intensiv torfig mit starkem Rauch, ergänzt durch medizinische Noten und einen Hauch von Seetang. Geschmack: Vollmundig und schwer, mit zart-süßen Aromen, die sich mit Salz, Torf und Rauch verbinden. Abgang: Langanhaltend, würzig und eindringlich, bleibt eine trockene und erdige Note zurück, umgeben von intensiven Rauchanklängen. Die Highlights auf einen Blick Unverwechselbarer Charakter: Voller Torfrauch und salziges Meeresaroma zeichnen diesen Islay Klassiker aus, der die Essenz der Region in sich trägt. Traditionelle Herstellung: Der Laphroaig 10 wird nach jahrhundertealten Methoden gefertigt, darunter die Selbstmalzerei der Gerste, die bis heute auf den Malting Floors der Brennerei stattfindet. Bourbonfass-Reifung: Die reifenden Whiskys kommen ausschließlich in alten Bourbonfässern zur Vollendung, was den ursprünglichen Charakter verstärkt und süß-fruchtige Einflüsse ausschließt. Vielfältiger Geschmack: Eine spannende Encounter zwischen kraftvoller Rauchigkeit und dezenten fruchtigen Anklängen sorgt für ein unvergessliches Tasting-Erlebnis. Ein echter Klassiker: der Laphroaig 10 Single Malt Scotch Whisky Der Laphroaig 10 ist purer Islay Whisky voller Tradition. Wie vor rund 200 Jahren mälzt die Laphroaig-Brennerei einen Teil ihrer Gerste noch heute selbst auf uralten Malting Floors. Anschließend wird das flüssige Gold wieder genauso destilliert wie einst vor 75 Jahren zum ersten Mal. Dazu trägt dieser Laphroaig alle klassischen Charakterzüge eines Islay-Inselwhiskys in voller Ausprägung: reichlich Rauch, Torf satt und dazu intensives salziges Meeresaroma. Mehr Islay geht nicht und so konnte sich der Laphroaig 10 schnell als erster Botschafter der Insel durchsetzen. Man muss ihn in jedem Fall einmal kennenlernen. Der ursprüngliche Charakter der Laphroaig-Brennerei Das Wesen einer Brennerei zeigt sich immer in ihrem New Brand oder dem New Make. Das ist die frisch destillierte und noch nicht gereifte Whisky-Basis. Erst danach entstehen mit ihr durch Lagerung oder Blending individuelle Charaktere, die das ursprüngliches Wesen noch mehr oder weniger stark entwickeln. Der Laphroaig 10 betont seine Wurzeln im New Make sehr kraftvoll. Jeder Laphroaig New Brand trägt seit jeher vier wesentliche Grundzüge. Er kommt mit viel Torfrauch, ordentlich Malz, ein bisschen Enzian und reichlich meersalzigem Jod daher. Dabei dominieren ihn nicht einfach nur Duftstoffe oder Phenole, sondern viel intensivere aromatische Verbindungen – die Kresole. Sie dürfen den Laphroaig 10 beinahe unverfälscht prägen. Eine Wand aus Torf und Medizin Der Laphroaig 10 gewinnt seine Reife ausschließlich in alten Bourbonfässern. So konserviert er seinen urigen Charakter und intensiviert ihn sogar noch. Sherryfässer wie bei der Reifung anderer Single Malts und deren süße Einflüsse verwehrt ihm die Brennerei bewusst. Das macht ihn zu einem ausgeprägten Charakterkopf, an dem sich am Ende auch die Meinungen der Whiskyliebhaberinnen und -liebhaber scheiden. Dieses Unentschieden der Geschmäcker darf bei diesem Whisky nicht unerwähnt bleiben. Die einen lieben den Laphroaig 10 für seine kompromisslose Intensität, die anderen lehnen ihn wegen der konsequenten, schnörkellosen Philosophie jedoch eher ab. Am besten machen Sie sich Ihr eigenes Bild. Beim Tasting dürfen Sie eine spannende Begegnung erwarten. Tasting des Laphroaig 10 Der Laphroaig 10 erfüllt schon auf dem Weg aus der geöffneten Flasche ins Tasting-Glas mit viel Präsenz die Luft im Raum. Es duftet nach Rauch, fast schon scharf nach Feuerwerk und dann machen sich gleich dahinter würzige Düfte von Erde und Waldboden breit. Dazwischen weht eine dichte Brise salziger Nordseeluft. Sehr dezent begleiten den Laphroaig 10 dabei Aromen von frischer Marmelade mit Erdbeeren und Orangen garniert um ein paar Zitronenschalen. Der Geschmack gleich danach prangt genauso intensiv mit viel Rauch und torfiger Erde. Zusätzlich strotzt der Schluck mit ordentlich maritimem Jod und alles zusammen wirkt stark wie ein Schluck Medizin. Dezente fruchtige Anklänge im Hintergrund lockern den Geschmack jedoch ein wenig auf und lassen die Medizin am Ende doch noch bittersüß und vielfältiger schmecken. Im Abgang bleiben dann aber wieder die erdig-salzigen Eindrücke umgeben von viel Rauch trocken zurück.Ein Statement Damit setzt dieser Whisky insgesamt ein Ausrufezeichen. Mit 40 Prozent Alkoholvolumengehalt zeigt er in dieser Kategorie eine gewöhnliche Stärke. Bei seiner Wirkung mit intensivem Islay-Aroma trumpft er aber richtig auf. Dieser Single Malt ist kein Feingeist. Er ist eher brachial und arbeitet mit voller Kraft seine Interpretation des Wesens der Islay-Genüsse heraus. Näher und unverfälschter kommt damit kaum ein anderer Single Malt dem Herz der Insel Islay. Die Brennerei Die Laphroaig-Brennerei wurde im Jahr 1815 gegründet und befindet sich an der Südküste der Isle of Islay. Bekannt für ihre charakteristischen rauchigen Whiskys, folgt Laphroaig einer klaren Philosophie: Die Brennerei legt großen Wert auf traditionelle Herstellungsverfahren und verwendet eigenes Malz von ihren uralten Malting Floors. Bei der Reifung kommt ausschließlich die besondere Qualität von alten Bourbonfässern zum Einsatz, um das unverfälschte Aroma des New Make zu bewahren. Über die Jahre hat sich der Laphroaig 10 als Botschafter der Insel etabliert und erfreut sich sowohl bei Kennern als auch bei Neulingen großer Beliebtheit. Jeder Schluck ist ein Ausdruck der rauen Schönheit Islays, die mit einer Vielzahl von Aromen und einem unverwechselbaren Charakter aufwartet.

Inhalt: 0.7 Liter (49,86 €* / 1 Liter)

34,90 €*
Laphroaig Lore Whisky
Intensive, süße Sherry-Aromen treffen auf üppigen, Laphroaig-typischen Rauch und maritim-salzige Noten. Untermalt mit dezenter Zitrusfrucht entsteht so ein herausragender Islay Single Malt. Tasting Notes Aroma: Intensive, süße Sherry-Aromen treffen auf üppigen, Laphroaig-typischen Rauch und maritim-salzige Noten, ergänzt von dezenter Zitrusfrucht. Geschmack: Vollmundig und weich, mit harmonischem Zusammenspiel von Rauch, Torf und prickelndem Chili. Aromen von süßem Malz, Gebäck, Schokolade, Vanille sowie Früchten wie Pfirsich und Traube. Abgang: Eindringlich und langanhaltend, dominiert von Rauch und Torf, gefolgt von einer intensiven Süße am Gaumen. Die Highlights auf einen Blick Alterslose Whisky-Schönheit: Der Laphroaig Lore vereint über 200 Jahre whiskytechnisches Know-how in einer meisterhaft entwickelten Rezeptur. Einzigartige Fassreifung: Durch die Lagerung in fünf verschiedenen Fässern, darunter Virgin European Oak und verschiedene Arten von Bourbon- und Oloroso-Sherryfässern, entsteht ein komplexes Aromenspiel. Geheimnisvolle Komposition: Als No-Age-Statement-Whisky bleibt die genaue Altersangabe des Laphroaig Lore geheim, was seinen Charme und seine Mystik verstärkt. Ausgezeichnet von Experten: Whisky-Bibel-Autor Jim Murray bezeichnet den Laphroaig Lore als den besten Vertreter der NAS-Whiskys, was seine Qualität unterstreicht. Alterslose Whisky-Schönheit: der Laphroaig Lore Laphroaig Single Malts zählen zu den prominentesten Whiskys der Insel Islay. Die verschiedenen Abfüllungen der über 200 Jahre alten Brennerei tragen seit jeher alle ein unverwechselbares Erkennungszeichen: kräftig rauchiges und intensiv torfiges Whiskyaroma mit einer ausdrucksstarken salzig-mineralischen Note. Dieses unverwechselbare kräftige Profil hat viele Freunde weltweit. Gefüllt mit über 2,7 Millionen Litern liefert keine zweite Islay-Brennerei jährlich so viele Whiskyflaschen aus wie Laphroaig. Fast von Anfang an mit dabei: der Laphroaig Lore. 200 Jahre verfeinerter Single Malt Scotch Whisky Der Laphroaig Lore ist in vielfacher Hinsicht eine echte Besonderheit. Seine Ur-Rezeptur ist beinahe so alt wie die Brennerei selbst. Sie stammt noch von deren Gründern, den Brüdern Alex und Donald Johnston. Spätere Master Distiller des Hauses haben sie nur etwas angepasst und dabei immer wieder verfeinert. Der Name Laphroaig Lore unterstreicht diese Tradition. Lore steht hier für Folklore oder Überlieferung. Die genaue Komposition des Lore ist natürlich ein Geheimnis, aber Laphroaig verrät ungewöhnlich viele Details, wie sie entsteht – durch die Lagerung einzelner Lore-Anteile in fünf verschiedenen Fässern über unterschiedliche Zeiträume: Die Basis reift neun Jahre in Virgin European Oak Fässern. Ein weiterer Teil kommt nach acht Jahren aus First Fill Bourbon Casks hinzu. Ganze 21 Jahre reift der nächste Teil in Bourbon Casks. Ein Anteil lagert neun Jahre in alten, kleinen Quarter Casks. Schließlich kommt viel fruchtige Süße aus einer 13- und 14-jährigen Lagerung in Oloroso-Sherryfässern hinzu. Alles fließt dann im Laphroaig Lore zusammen. Der wird deswegen de facto zu einem Blending, bleibt aber offiziell dennoch ein echter Scotch Single Malt, weil alle seine Teile in einer einzigen Brennerei entstehen. Eine genaue Altersangabe ist so unmöglich oder würde zu viel über die genaue Zusammenstellung des Laphroiag Lore verraten. So bleibt er etwas geheimnisvoll und reiht sich damit in die sogenannten NAS-Whiskys ein – No-Age-Statement-Whiskys oder Whiskys ohne Altersangabe. Für Whisky-Bibel-Autor Jim Murray ist der Laphroaig Lore hier sogar der Beste dieser Art. Tasting des Laphroaig: So riecht und schmeckt der „Richest of the Rich“ „The Richest of the Rich“: Mit diesem Satz auf Karton und Etikett macht der Laphroiag Lore eine starke Ansage und hält sein Versprechen danach aber auch beim Tasting. In tiefer Bernsteinfarbe leuchtet er für Islay außergewöhnlich dunkel im Tasting-Glas. Sie kommt eindeutig aus den Bourbon- und Sherry-Fässern. Dazu verbreitet er gleich einen kräftigen Rauchduft, der mit einem salzigen Seewind in die Nase geweht kommt. Dahinter ziehen auf süßem Malz weitere Aromen heran: Gebäck, Schokolade und Vanille oder Früchte wie Pfirsiche und Trauben machen sich jetzt über dem Glas breit. So vollmundig wie er riecht, schmeckt der Laphroaig Lore im nächsten Moment auch. Dabei bleibt er sehr weich trotz des Torfs oder prickelndem Chili, die jetzt beide deutlich im süßen Gesamtbild hervortreten. Den eindringlichen Abgang bestimmen dann zuerst Rauch und Torf, bis der Laphroaig Lore am Ende nochmals seine intensive Süße am Gaumen zurücklässt. Bei einem Alkoholvolumengehalt von 48 Prozent ist bei diesem Whisky auch ein Spritzer Wasser erlaubt. Der kitzelt aus dem Laphroaig dann noch ein paar dezente zitrische Noten deutlicher heraus, die sonst in Nase und Mund nahezu unbemerkt bleiben. Übrigens: Hier ist in jedem Karton „Your Passport to Islay“ mit dabei. Er verbrieft eine lebenslange kostenlose Pacht für ein einen Quadratfuß großes Stück Land direkt an der Laphroaig-Quelle, dem Kilbride Stream. Die Brennerei Laphroaig Single Malts zählen zu den prominentesten Whiskys der Insel Islay. Die verschiedenen Abfüllungen der über 200 Jahre alten Brennerei tragen seit jeher alle ein unverwechselbares Erkennungszeichen: kräftig rauchiges und intensiv torfiges Whiskyaroma mit einer ausdrucksstarken salzig-mineralischen Note. Dieses unverwechselbare kräftige Profil hat viele Freunde weltweit. Gefüllt mit über 2,7 Millionen Litern liefert keine zweite Islay-Brennerei jährlich so viele Whiskyflaschen aus wie Laphroaig. Fast von Anfang an mit dabei: der Laphroaig Lore. Der Laphroaig Lore ist in vielfacher Hinsicht eine echte Besonderheit. Seine Ur-Rezeptur ist beinahe so alt wie die Brennerei selbst. Sie stammt noch von deren Gründern, den Brüdern Alex und Donald Johnston. Spätere Master Distiller des Hauses haben sie nur etwas angepasst und dabei immer wieder verfeinert. Der Name Laphroaig Lore unterstreicht diese Tradition. Lore steht hier für Folklore oder Überlieferung.

Inhalt: 0.7 Liter (111,29 €* / 1 Liter)

77,90 €*
Smokehead Extra Rare Whisky
Ein kraftvoller Islay Single Malt, der erdigen Torfrauch und salzige Seeluft mit einer feinen Honigsüße und einem Hauch Zitrus vereint – ein rauchiges Erlebnis für Liebhaber intensiver Whiskys. Tasting Notes Aroma: Würzig und salzig mit starken Rauch- und Torfnoten, begleitet von frischem Ingwer, Limone und Pflaumenmus. Geschmack: Vollmundig und kraftvoll mit Kakao, Torfrauch, zarter Honigsüße und pfeffriger Würze. Abgang: Lang anhaltend mit erneutem Torfrauch, Mandarine und würzigen Nuancen. Die Highlights auf einen Blick Starke Rauchigkeit: Charakteristisch für Islay, mit intensiven Torf- und Rauchnoten. Komplexes Aromenspiel: Würzige und fruchtige Noten von Ingwer, Limone und Pflaumenmus ergänzen den Rauch. Sanfte 40 % Vol.: Bieten einen weichen, zugänglichen Geschmack trotz der kräftigen Aromen. Geheimnisvolle Herkunft: Die genaue Brennerei bleibt unbekannt, was dem Whisky eine mystische Aura verleiht. Attraktive Geschenkverpackung: Perfekt für Sammler und als stilvolles Präsent. Die Brennerei Der Smokehead Peated ist eine kraftvolle Neuauflage des rauchigen Single Malts vom unabhängigen Abfüller Ian MacLeod. Die Herkunft der Fässer ist ein gut gehütetes Geheimnis, wobei Brennereien wie Lagavulin, Laphroaig oder Caol Ila als mögliche Quellen gelten. Mit 40 % Volumen bietet der Whisky trotz seiner intensiven Rauch- und Torfnote einen weichen und zugänglichen Genuss. Ian MacLeod Distillers, ein familiengeführtes Unternehmen mit fast einem Jahrhundert Erfahrung, steht für Qualität und Tradition in der Spirituosenwelt. Smokehead ermöglicht es, die charakteristische Islay-Rauchigkeit preiswert und unverfälscht zu erleben.

45,99 €*
Ardbeg Ten, 10 Jahre Whisky
Mit intensiven Torf- und Rauchnoten entfaltet dieser Single Malt Whisky die charakteristische Seele der Isle of Islay. Der Ardbeg 10 reifte in amerikanischen Eichenfässern und erhielt ein einzigartiges Finish in Lagerhäusern in der Nähe des Meeres, wo salzige Luft und feuchte Bedingungen ihm seinen unverwechselbaren Charakter verleihen.  Tasting Notes Aroma: Torfrauch verbindet sich mit Zitrusaromen, einem Hauch von Vanille und salziger Meeresluft. Geschmack: Zunächst süß, gefolgt von intensiven Torf- und frischen Zitrusaromen wie Limette, leicht salzig und würzig. Vollmundig. Abgang: Langanhaltend mit angenehmer Rauchnote, während eine malzige Süße im Hintergrund verweilt. Die Highlights auf einen Blick Kraftvoller Torfgenuss: Mit 25 ppm Torfgehalt bringt dieser Whisky den einzigartigen rauchigen Charakter von Islay direkt ins Glas. Fassreifung auf hohem Niveau: Die Kombination aus amerikanischen Eichenfässern und Bourbonfässern sorgt für eine tolle Balance zwischen süßen und rauchigen Aromen. Ideale Trinkstärke: Mit 46 % vol. ist er stark genug, um zu begeistern, aber sanft genug, um auch Neulinge zu überzeugen. Ein echter Klassiker: Ardbeg 10 ist der Liebling unter den Islay Whiskys und ein absolutes Must-Have für jeden Whisky-Fan. Die Brennerei Die Ardbeg Distillery, gegründet im Jahr 1815, liegt an der rauen Südküste der Isle of Islay in Schottland und zählt zu den herausragenden Brennereien der Region. Sie wurde von John MacDougall ins Leben gerufen und hat sich seitdem einen legendären Ruf für ihre stark getorften Whiskys erarbeitet. Die geografische Lage entlang des Atlantischen Ozeans sorgt für ein einzigartiges Mikroklima, das die Aromen der Whiskys entscheidend beeinflusst. Im Laufe der Jahre erlebte die Brennerei Höhen und Tiefen. In den 1980er und 1990er Jahren wurde sie von mehreren Eigentümern übernommen und musste schließlich schließen. Im Jahr 1997 reaktiverte die Unternehmensgruppe Glenmorangie die Brennerei und brachte Ardbeg zurück ins Rampenlicht. Heute ist die Brennerei bekannt für ihre außergewöhnlichen Whiskys, die stark von der Tradition und Handwerkskunst geprägt sind. Das Engagement für nachhaltige Praktiken und die Verwendung ausgewählter Rohstoffe unterstreichen die Philosophie von Ardbeg, einen authentischen und komplexen Whisky zu kreieren, der die Essenz von Islay verkörpert und Whisky-Liebhaber weltweit begeistert.

Inhalt: 0.7 Liter (58,43 €* / 1 Liter)

40,90 €*
Flasche
Bunnahabhain 12 Jahre Whisky
Kein Rauch, kein Torf - Der Bunnahabhain 12 Jahre steht, für Islay eher untypisch, für süße, fruchtige Aromen. Daneben bereiten Karamell, Vanille und Holznoten ungewohnte Islay-Freude. Tasting Notes Aroma: Intensiv fruchtig mit süßen Aprikosen und Nektarinen, ergänzt durch Orangenschalen, Ananas und Birnen. Würzige Holznoten und ein Hauch von Lakritz sowie ein dezenter Ingwerakzent. Geschmack: Vollmundig und weich am Gaumen, mit Aromen von Karamell, Malz, Nüssen und Vanille. Eine harmonische Süße, die überraschend von der typischen Islay-Note abweicht. Abgang: Scharf und holzig mit einer feinen Pfeffernote, die dem Finish Tiefe verleiht. Kein trocken-rauchiges Finale, sondern ein ausgewogenes und einprägsames Erlebnis. Die Highlights auf einen Blick Fruchtige Aromen: Der Bunnahabhain 12 Jahre bietet süße und frische Fruchtnoten, die sich deutlich von anderen Islay-Whiskys abheben. Vielschichtige Fassreifung: Die Reifung in Bourbon- und Sherryfässern sorgt für ein reichhaltiges Geschmacksprofil mit holzigen und nussigen Nuancen. Ungewöhnlicher Islay-Charakter: Kein Rauch und kein Torf, sondern maritime Einflüsse und eine milde Süße machen diesen Whisky zu einer wahren Rarität auf der Insel. Elegante Komplexität: Pur oder mit einem Spritzer Wasser entfaltet sich seine Komplexität, bleibt dabei jedoch zugänglich und leicht genießbar. Islay außergewöhnlich: der Bunnahabhain 12 Jahre Whisky Single Malt Whiskys von der Insel Islay wecken allein bei ihrer Erwähnung schnell Assoziationen von dichtem Rauch und purem Torf. Und tatsächlich beschreiben diese Zutaten im Groben sehr gut die große Mehrheit der Insel-Whiskys. Doch wie so oft gilt: keine Regel ohne Ausnahmen und zu denen zählt der Bunnahabhain 12 Jahre Whisky. Torf suchen Sie in diesem Islay-Exoten vergeblich, aber einen kleinen Hauch von inseltypischem Taste bringt er Ihnen trotzdem mit. Käpt´n Islay und die Atlantikbrise Auf dem Etikett des Bunnahabhain 12 Jahre Whiskys und den anderen Abfüllungen der 1881 gegründeten Brennerei zeigt ein alter Seebär hinter dem Steuerrad eines Schiffes den maritimen Kurs an, den dieser Whisky einschlägt. Mit stattlichen 46,3 Volumenprozent Alkohol segelt der Bunnahabhain stramm in Richtung Cask oder Navy Strength und verbreitet dabei sanft den Duft eines Schiffsdecks in rauer See: Würzige Holznoten und eine Prise Meeressalz geben ihm einen sehr urwüchsigen Basischarakter. Umso mehr überrascht er dann mit seinen vielschichtigen fruchtig-milden Begleitakkorden, die eine große Brücke vom rauen Atlantik zum sonnigen Mittelmeer schlagen. Die andere Seite des Bunnahabhain 12 Jahre Whiskys Zu einem Großteil – etwa drei Vierteln – reift der zwölfjährige Bunnahabhain wie so viele Single Malts auf der Insel in früheren Bourbonfässern. Das gibt ihm holzige und nussige Noten mit auf den Weg und sorgt für seine ölige, schwere Konsistenz, die ihn eindringlich über die Zunge fließen lässt. Das letzte Viertel jedes frischen Brands reift für ebenfalls mindestens zwölf Jahre dagegen in alten Sherryfässern. Hier gewinnt der Single Malt seine exotisch mediterrane Seite und eine kräftige satte goldbraune Farbe, die jede Nachkolorierung überflüssig macht. So vollendet zählt der Bunnahabhain zu den Neuentdeckungen der letzten Jahre. Mit seinen früheren Ausgaben verbindet ihn nach einem Relaunch nur noch der Name. Die außergewöhnliche Neukreation ist dem legendären Ian MacMillan zu verdanken, der bis 2019 als Head of Distilleries, Master Blender und Master Distiller der Bunnahabhain-Eigentümer Burn Stewart hier eine seiner unvergesslichen Spuren hinterließ. Tasting des Bunnahabhain 12 Jahre Whisky – so riecht und schmeckt der etwas andere Islay Single Malt Der Bunnahabhain 12 Jahre Whisky schmeichelt sich reichhaltig und vollmundig direkt in die Nase ein. Im ersten Eindruck wirkt er intensiv fruchtig mit süßen Aprikosen und Nektarinen frisch von den Feldern rund ums Mittelmeer. Orangenschalen, ein Spritzer Ananas und Birnen komplettieren den fruchtigen Haupteindruck. Daneben macht sich Würze mit Holz, Lakritz und einem dezent scharfen Beiklang von Ingwer breit. Ganz im Hintergrund riecht es nach Meer und Salz, aber bei Weitem nicht so intensiv, wie es die Herkunft dieses Bunnahabhain vermuten lässt. Im Mund kommt er danach ganz weich an und entfaltet neben seinen leichten fruchtigen Aromen zugleich eine schwerere süße Vielfalt mit Karamell, Malz, Nüssen und Vanille. Dieser Moment lässt alles vermuten – nur nicht den Genuss eines echten Islay Single Malt. Dessen typisches trocken-rauchiges Finale fehlt hier auch im Abgang. Stattdessen gibt es beim Bunnahabhain 12 Jahre Whisky ein dezent mit scharfem Pfeffer unterlegtes Finish voller intensiver Holznoten. Pur zeigt sich die ganze Komposition in vollen Zügen. Etwas Wasser für weniger Trinkstärke nimmt diesem Whisky an den Rändern ein Stück seiner Komplexität. Mit ausgewogener Fruchtigkeit und Süße bleibt er dabei trotzdem noch einprägsam und eine echte Rarität unter den Islay-Whiskys. Die Brennerei Die Bunnahabhain Distillery wurde 1881 gegründet und ist bekannt für ihre einzigartigen, untypischen Islay-Whiskys. Gelegen im malerischen Port Askaig, nutzt die Brennerei das kristallklare Wasser aus dem nahegelegenen Margadale River. Während viele Islay-Whiskys für ihren robusten Rauchgeschmack bekannt sind, hebt sich Bunnahabhain durch eine bemerkenswerte Abwesenheit von Torf und Rauch hervor. Der Fokus liegt stattdessen auf der Erzeugung fruchtiger und süßer Aromen. Die Brennerei setzt auf traditionelles Handwerk und Qualität und nutzt eine Mischung aus Bourbon- und Sherryfässern, um die Komplexität ihrer Whiskys zu erhöhen. Der Bunnahabhain 12 Jahre ist das Ergebnis dieser Philosophie und zeigt die geschmackliche Tiefe, die die Brennerei zu einem geschätzten Namen unter Whisky-Liebhabern gemacht hat.

Inhalt: 0.7 Liter (67,00 €* / 1 Liter)

46,90 €*
Flasche

ALLE ISLAY WHISKYS

Islay Whisky: Zwischen jahrhundertealter Tradition und Moderne


40 Kilometer lang, 32 Kilometer breit und bei der letzten Zählung 2011 3228 Einwohner: Das sind die nüchternen Fakten zur Insel Islay, dem südlichsten Hebriden-Eiland vor der Westküste Schottlands. Doch der Alltag hier ist alles andere als nüchtern – vielmehr geht es auf der ganzen Insel sehr hochprozentig zu. Nur etwa ein Viertel so groß wie das Saarland bildet sie mit vielen berühmten Islay Whiskys und heute insgesamt neun Brennereien eines der bedeutendsten Whiskyzentren der Welt. Im Gegensatz zu vielen anderen schottischen Whiskynamen oder -orten wie beispielsweise Uisge Beatha fällt die Aussprache von „Islay“ sehr leicht. Sagen Sie einfach: Ai-la, wenn Sie irgendwo nach einem der Inselwhiskys fragen. So verstehen Sie auch die Inselbewohner, die in ihrem Dialekt aber eher I-le zu ihrer Heimat sagen würden. Seit Generationen kümmern sich diese Menschen praktisch um nichts anderes als das Whiskybrennen. Früher gab es dafür Dutzende Brennereien. 1779 wurde mit Bowmore die erste von ihnen legal. Andere sollten folgen und schon weit vor 1900 entstanden dann die ersten der legendären Single Malt Islay Whiskys.


Heute werden Jahr für Jahr über 20 Millionen Liter Alkohol auf der Insel gebrannt und noch viel mehr Liter nach Jahren der Reifung in Trinkstärke abgefüllt. Mittlerweile sind es überwiegend Single Malts, aber das war in den vergangenen Jahrzehnten nicht immer so. Da genoss der Inselwhisky von Islay zwar schon einen großartigen Ruf, floss jedoch zu mehr als 90 Prozent noch in Blends von Ballantines über Chivas Regal bis Johnnie Walker. In immer mehr Brennereien entstand dabei der Wunsch, selbst zu einer derart großen Marke zu werden. Dafür besann man sich wieder alter Traditionen und der damit verbundenen Königsdisziplin der Whiskyherstellung: dem Single Malt, Whisky aus Basis gemälzter Gerste aus nur einer einzigen Brennerei.


Der Islay Whisky und seine unverkennbaren Markenzeichen: Rauch und Torf

Die Insel Islay wird von einem milden Klima bestimmt. Besonders fruchtbar ist sie im Süden und Westen. Hier liegen auch ihre größten Torfmoore. Sie sind über Jahrtausende aus Schichten von Gras, Heidekräutern und Moosen entstanden. Das verleiht dem Torf einen einzigartigen herben, kräftigen Duft. Dieser entfaltet sich ebenso intensiv im Rauch, wenn Sie gestochenen, getrockneten Torf abbrennen. Genau diese Torffeuer sind das Markenzeichen der Inselwhiskys. Ihre Gerste muss rund 30 Stunden getrocknet oder gedarrt werden, bevor die weiteren Entstehungsschritte eines Whiskys folgen können. Die Brennereien von Islay nutzen dafür nur zum Teil aromatisch neutrale Gas- oder Kohlefeuer. Ardbeg zum Beispiel lässt rund die Hälfte der Zeit Torffeuer brennen, um die Gerste mit Duftstoffen aufzuladen.

Je länger das Getreide diesem Rauch ausgesetzt ist, umso intensiver entwickelt sich später ein erdiges, rauchiges Whiskyaroma inklusive zusätzlicher holziger, würziger oder auch arzneimittelähnlicher Akzente. Mit Angaben in der Einheit ppm (Phenol Parts per Million) finden Sie zu jedem Inselwhisky eine grobe Orientierung, wie viel Rauch- oder Torfintensität Sie in einem Glas erwarten können. Der Torfgehalt der gedarrten Gerste fällt von Brennerei zu Brennerei sehr unterschiedlich aus – zum Beispiel:

  • Ardbeg etwa 55 ppm
  • Bowmore zwischen 25 und 30 ppm
  • Bunnahabhain 35 und mehr ppm
  • Caol Ila zwischen 30 und 35 ppm sowie
  • Laphroaig mit rund 40 ppm

Dazu kommen weitere Phenole, wann immer Fluss- oder Quellwasser in die Whiskyproduktion einfließt. Auf Islay ist das Wasser meist von weiteren Torfeindrücken durchsetzt.

Im frisch gebrannten New Make bleibt davon am Ende aber über den Daumen gepeilt nur jeweils rund die Hälfte an Duftstoffen übrig. Bei der anschließenden Fassreifung bauen sich im Laufe der Jahre dann noch weitere der erdigen oder rauchigen Aromen ab. Das schmecken Sie direkt, wenn Sie von einer Brennerei wie Laphroaig den 10-jährigen Klassiker mit einem 25 YO des Hauses vergleichen. Strotzt der junge Tropfen noch vor erdigen und medizinischen Geschmacksimpressionen, wirkt der ältere viel moderater und weicher. Doch auch ihm fehlen nicht gänzlich jene Noten eines getorften oder peated Whiskys, wie ihn die meisten sofort mit Islay in Verbindung bringen. Doch so inseltypisch sind diese Eindrücke längst nicht mehr. Manche Brennerei wie Bruichladdich verzichtet für einige Abfüllungen sogar ganz auf den Einfluss der Torffeuer. Hier finden Sie dann ungetorften oder unpeated, eher floralen Islay-Inselwhisky.


Ein kleiner Streifzug durch die Brennereien der Insel Islay und ihre Whiskys

Trotz vieler Gemeinsamkeiten gibt es nicht den einen Islay Inselwhisky. Eher definiert eine ganze Reihe klassischer Malts den Charakter dieser offiziellen schottischen Whiskyregion. Jede Brennerei hat dabei ihre eigene Philosophie oder Signatur entwickelt und so findet sich in der ganzen Bandbreite immer ein passendes Islayoriginal für jeden Geschmack.


Ardbeg

Der Ardbeg-Klassiker Ardbeg 10 Jahre und andere Abfüllungen der über 200 Jahre alten Destillerie gelten unter Whisky-Kennern als die Torfmonster der Insel. Ardbeg bedient dieses Image mittlerweile sogar gezielt mit besonders starken peated Abfüllungen. Mit dem Uigeadail zeigt die Brennerei aber auch ein ganz anderes Gesicht und vereint die Aromanoten alter Sherryfässer mit den urwüchsigen Basics seiner Inselwhiskys. Hier bekommt der ansonsten weitgehend kompromisslose, torfige Islayausdruck der Brennerei ein paar fruchtig-süße Varianten, die sich perfekt eignen, um dem Wesen der Islay Whiskys auf sanften Wegen näher zu kommen.


Ardnahoe

Ardnahoe ist das jüngste Mitglied der Whiskymanufakturen auf Islay. Eine moderne Destillerie mit vielen Schmankerln stand und arbeitete Anfang 2022 längst: inklusive langarmiger Brennblasen für mehr Whiskyaromen oder den einzigen Worm Tubs auf der Insel zur Kühlung des New Brands. Hier kommt Großes auf Sie zu. Ungetorfte, leicht und sehr ordentlich getorfte Single Malts stehen bei Ardnahoe auf dem Programm – das Whiskyangebot der Insel Islay bekommt damit in diesen Zwanzigerjahren abwechslungsreichen Zuwachs.


Bowmore

Mit dem Bowmore 12 Jahre gewinnen Sie einen ersten Eindruck zu dieser Destillerie. Er fällt inseltypisch erdig aus, zeigt aber genauso die neuen Einflüsse mit Lagerung in Sherryfäsern, denen die Brennerei immer häufiger folgt. Über 30 Prozent der Bowmores reifen mittlerweile in diesen fruchtig-süß vollgesaugten Fässern aus Bodegas in Spanien. Bevor sie dort eingefüllt werden, erfahren sie aber überwiegend sehr intensive Bekanntschaft mit Torfrauch. Dadurch vollziehen die Whiskys der Brennerei in der Inselmitte oft einen beeindruckenden Spagat zwischen schottischer Bodenständigkeit und mediterranen Impressionen. Um diese kennenzulernen, haben Sie reichlich Gelegenheiten. Kaum eine zweite der Brennereien auf Islay pflegt eine derart umfangreiche Range an Abfüllungen wie diese.


Bruichladdich

Bei Bruichladdich finden Sie die Individualisten oder auch Whisky-Guerilleros auf Islay. Ihre Whiskyentwicklung orientiert sich eher am Weinbau und seinen Terroirs. Dabei zählt weniger das Age Statement als eine einzigartige regionale Herkunft der Gerste für das Whiskybranding von Bruichladdich. Deswegen bleibt das Angebot dieser Brennerei immer abwechslungsreich und spannend. Jedes Jahr warten besondere, individuelle Abfüllungen aus einzelnen Getreideernten. Ein paar Konstanten und Leitplanken hat diese Destillerie aber dennoch immer im Angebot: zum Beispiel den Classic Laddie von Bruichladdich.


Bunnahabhain

Getorft oder ungetorft wie der Bunnahabhain 12 Jahre - diese Destillerie beherrscht beide Disziplinen perfekt. Hier können Sie sich an die inseltypischen Malts langsam auf weichen Wegen herantasten oder gleich mit herzhaften Torf-Vertretern in die Vollen gehen. Die moderne Signature von Bunnahabhain ist im Wesentlichen ungetorft, mild, mit fruchtigen, aber auch ein paar maritimen oder prickelnden Akzenten. Sie prägt den Stil des Hauses seit 1979. Zuvor wurde hier mehr getorft und daran erinnern heute noch der Bunnahabhain Toitech A Dha und ein paar der regelmäßigen Destillerie-Editionen der Brennerei hoch im Norden von Islay. Ihnen allen fehlt jedoch ebenso wenig die moderne Handschrift der Brennerei. Durch die Lagerung in ausgesuchten Sherryfässern zeigen sie sich so durch die Bank rauchig und trocken wie vollmundig und süß.


Caol Ila

Caol Ila ist die größte Brennerei der Insel. Über 6,5 Millionen Liter Whisky verlassen die Anlage am Sound of Islay Jahr für Jahr. Etwa drei Viertel davon verfeinern Blends wie die von Johnnie Walker. Der Rest wird zu Klassikern wie dem Caol Ila 12 Jahre oder den begehrten, limitierten Caol Ila Distillers Editionen. Das Caol-Ila-Portfolio ist überwiegend getorft, zeichnet sich aber weiter durch ein sehr mildes, oft fruchtiges Aroma aus. Dieses gewinnen die Tropfen des Hauses längst nicht erst bei der Lagerung in alten Sherry- oder Weinfässern. Denn hier betreibt man die höchsten und schlankesten Brennblasen auf der ganzen Insel. Diese werden außerdem nur zu etwa einem Viertel befüllt, wodurch der Alkohol beim Brennen einen besonders langen Weg in den Blasen vor sich hat. Das sorgt von Beginn an für einen angenehmen leichten und fruchtigen frischen Brand, der später umso intensiver in diesen Richtungen reifen kann.


Kilchoman

Bis zur Gründung der Ardnahoe-Brennerei war Kilchoman das Küken unter den Destillerien auf Islay. Nach wie vor geht es hier aber am familiärsten zu. Die Brennerei hat ihr Zuhause auf einem Inselbauernhof, der nebenbei weitergeführt wird. Während im Stall die Kühe muhen, wird nebenan gebrannt – und das nicht zu knapp. So ähnlich, ohne die moderne Technik, sahen früher die vielen kleinen Farmdestillerien auf der Insel aus. Klein ist Kilchoman allerdings längst nicht mehr. Über 200.000 Liter Kilchoman-Whisky verlassen den Hof inzwischen jährlich. Dabei legt man großen Wert auf Regionalität. Zuletzt wurde die ganze Whisky-Range mit einem Fünftel Gerste von der Insel gebrannt. Dieser Anteil soll kontinuierlich wachsen. Mit dem Kilchoman 100% Islay bekommen Sie schon jetzt einen Vorgeschmack auf dieses Ziel. Er ist rauchig, gewinnt aber ebenso viele süße Aromen aus Sherryfässern. Dieser und andere Kilchomans sind durchwegs sehr junge Abfüllungen und bisher alle nur um die fünf oder sechs Jahre gereift. So kommen Sie dem wilden Geschmack eines New Makes hier so nah wie selten sonst.


Lagavulin

Mit dem Lagavulin 16 Jahre entdecken Sie neben der Charakteristik der Lagavulin-Brennerei zugleich einen der berühmtesten Islay Whiskys. Viel Rauch und Torf machen ihn inseltypisch. Durch seine lange Reifezeit gewinnt er aber außerdem eine Milde, die ihn deutlich von den Flaggschiffen anderer Brennereien absetzt. Lagavulin kann aber ebenso jungen und wilden Inselwhisky mit urwüchsigen Islayaromen oder noch etwas elegantere Tropfen in einer Distillers Edition zeigen. Der Torfanteil bewegt sich überall seit Jahren auf moderatem Niveau. Dennoch erreicht ein Lagavulin-Whisky ein überdurchschnittlich intensive Raucharoma durch seine besondere Brennweise. Die Brennblasen sind hier regelmäßig hoch befüllt und mit einer extra langen zweiten Destillation können die Lagavulins ihre kräftigen Noten verstärkt ausprägen. Bei der späteren Reifung geht es dann wieder ganz schnörkellos zu: Bourbonfässer und nur hier oder da einmal ein paar Sherryfässer finden sich in dieser Brennerei. Hier folgt Lagavulin klar den Islaytraditionen.


Laphroaig

Die Inselwhiskys dieser Brennerei werden geliebt oder gehasst, lautet eine Weisheit unter Whiskykennern. Wie dieses Bonmot entstanden ist, zeigt sich allein beim Tasting des populären 10-jährigen Laphroaig-Aushängeschilds. Unverkennbar für diese Destillerie breitet er neben reichlich Torf und Rauch außerdem noch eindringliche Jod-Impressionen aus. Für viele wirken diese kaum noch wie ein Strandspaziergang vor rauer See, sondern wecken eher Gedanken an eine Apotheke oder ein Krankenhaus. Nicht nur dieser Laphroaig gibt sich damit wie eine Urgewalt. Schaut man sich die einzelnen schottischen Whiskyinseln an, verordnet man ihn so eher im kargen, wetterumtosten Norden auf dem Orkney-Archipel als im milden Südwesten der Inselwelten Schottlands. Doch genau hier liegt die Faszination von Laphroaig. Unter diesem Label dürfen Sie durchwegs extreme Islay Whiskys erwarten, die sich jedoch in mancher Abfüllung auch einem Kontrast durch die Lagerung in Sherryfässern nicht verschließen.


Islay Whisky: einzigartig vielschichtig

So macht die Whiskyinsel Islay selbst in der Laphroaig-Brennerei noch viel mehr als Rauch und Torf aus. Sie ist eine kleine, aber feine Whiskywelt für sich und steckt voller ausdrucksstarker, faszinierender Facetten. Geschmacklich reichen diese von mild oder sanft bis kräftig und urig. Mal erscheint Islay dabei wie ein Garten voller süßer Früchte und dann ebenso wie ein Lagerfeuer im Wald oder in den Dünen. Manchmal vereinen sich die Gegensätze in einigen Islay Whiskys auch zu einzigartigen, geheimnisvollen und überraschenden Gesamtbildern. Das macht die Magie dieser Inselwhiskys aus. Hier finden alle ihren persönlichen Whiskygenuss und Momente voller Entspannung in Gedanken an eine einzigartige Whiskyinsel.