WHISKYREGIONEN IN SCHOTTLAND

Speyside

Die Speyside ist eine der berühmtesten Whiskyregionen Schottlands. Sie ist bekannt für ihre Vielzahl an erstklassigen Brennereien und ihre oft fruchtigen, süßen und komplexen Whiskys. Mehr erfahren...

WHISKYREGIONEN IN SCHOTTLAND

Speyside

Die Speyside ist eine der berühmtesten Whiskyregionen Schottlands. Sie ist bekannt für ihre Vielzahl an erstklassigen Brennereien und ihre oft fruchtigen, süßen und komplexen Whiskys. Mehr erfahren...

Unsere beliebtesten Speyside Whiskys

GlenAllachie 12 Jahre Whisky
Intensive Sherry-Aromen, viel Frucht, Süße und eine würzige Struktur. Der GlenAllachie 12 Jahre begeistert mit klassischem Speyside-Stil. Tasting Notes Aroma: Intensiv süß mit Aromen von saftigen Pfirsichen, Pflaumen, gebackenen Bananen, Vanillepudding, Kräutern und einem Hauch von würzigem Holz. Honig, Rosinen, Mandeln und Marzipan umspielen das Bouquet. Geschmack: Weich und ölig, zuerst süß mit Noten von Vanille, Marzipan, Honig und großen Sherry-Rosinen, gefolgt von einer würzigen Überraschung durch Kräuter wie Oregano und Muskat, ergänzt durch eine prickelnde Ingwerspitze und frisches Eichenholz. Abgang: Lang und vielschichtig, mit cremig-süßen Noten, die an Crème brûlée erinnern und das einzigartige Markenzeichen des GlenAllachie 12 Jahre darstellen. Die Highlights auf einen Blick Intensive Sherry-Aromen: Sorgfältig ausgewählte First-Fill-Fässer aus Spanien verleihen dem Whisky seine außergewöhnlich fruchtigen und würzigen Noten. Vollmundiger Genuss: Mit einem Alkoholgehalt von 46 % vol. bietet der GlenAllachie 12 Jahre ein überraschend sanftes Trinkerlebnis, das sich auch mit Wasser harmonisch entfalten kann. Ein junger Stern am Whisky-Himmel: der GlenAllachie 12 Jahre Dieser Whisky ist selbst für viele Insider noch eine echte Neuentdeckung. Das ist aber auch kein Wunder, denn den GlenAllachie 12 Jahre gibt es erst seit 2018 auf der Landkarte der Speyside. Vollmundig süß, ungewöhnlich würzig und mild sticht er hier heraus und hat mit dem Aroma eines ganzen Honigtopfs großes Potenzial für einen neuen Klassiker. Wenn ein Master Blender selbst eine Brennerei übernimmt Der Kopf hinter dem GlenAllachie 12 Jahre heißt Billy Walker. Der Master Blender zählt mit rund 50 Jahren Erfahrung zu den anerkanntesten und bekanntesten Gesichtern in der Welt der Scotch Whiskys. 2017 hatte er die Wahl zwischen Rente oder Neuanfang. Walker entschied sich für die Übernahme der GlenAllachie-Brennerei, die bisher nur im Hintergrund diverse Blends aus der Speyside mitgeprägt hatte. Der Master Blender führte sie direkt aus den Kulissen ins Rampenlicht. Dabei gönnte er dem GlenAllachie Single Malt einen exquisiten Auftritt erfüllt von der Reife in ausgesuchten Sherryfässern. Speyside Whisky intensiv wie selten Über 40.000 alte Whiskyfässer lagerten schon bei GlenAllachie, als Walker kam. Trotzdem wollte er noch mehr für seine Vision eines neuen Single Malts von der Speyside. Dieser sollte eine überdurchschnittlich intensive Note edler Sherrys mitbringen. Dazu holte sich Walker viele First-Fill-Fässer aus Spanien, deren frisches Holz üppig Oloroso- oder Pedro-Ximénez-Sherry aufgesaugt hatten. Umso mehr von diesen würzigen und fruchtig-süßen Sherrys können Sie bei der Reifung des Whiskys dann dem GlenAllachie 12 Jahre mitgeben, wenn sie ihn zum Finish aufnehmen. Sie schenken ihm dabei weit mehr als einen riesigen Strauß Aromen. Aus den Fässern kommt auch die tiefe natürliche rotbraune Farbe des GlenAllachie 12 Jahre, die sofort an ein antikes Mahagonimöbelstück erinnert. Außergewöhnlich in jeder Hinsicht Genauso lässt der Anblick von Karton und Flasche des des Glen Allachie 12 Jahre aufmerken. Kräftiges Violett, ein wenig Pink und eine goldene Keilschrift machen ihn direkt zum Hingucker. Das Design verspricht: Hier kommt ein ganz neuer außergewöhnlicher Whisky auf Sie zu. Dieses Versprechen löst der 12-jährige GlenAllachie gleich beim Tasting oder einem stilvollen Whiskygenuss zu jeder Gelegenheit direkt ein. Für einen Speyside-Whisky bleibt er nach jedem Schluck sehr vollmundig und lange in Erinnerung. Sein vergleichsweise hoher Alkoholvolumengehalt von 46 Prozent fällt dabei kaum auf. Der GlenAllachie 12 Jahre verträgt aber auch den einen oder anderen Tropfen Wasser, wenn Sie ihn etwas milder genießen möchten. Tasting des GlenAllachie 12 Jahre – so riecht und schmeckt der besondere Speyside Single Malt Der Duft aus dem Tasting-Glas erinnert an einen Sommertag im Garten genauso wie an einen Tisch voller süßer winterlicher Leckereien. Saftige Pfirsiche und Pflaumen zeigen sich neben gebackenen Bananen oder Vanillepudding. Es duftet ein wenig nach Kräutern und würzigem Holz, das von Rosinen, Mandeln, Marzipan und jeder Menge Honig umspielt wird. Der Honigduft dominiert um einen winzigen Hauch, aber insgesamt bleibt noch lange ein sehr ausgewogener Eindruck in der Nase zurück. Weich, fast schon ölig überträgt sich dieses harmonische Bild anschließend beim ersten Schluck auf die Zunge. Der Auftakt ist sehr süß und schmeckt nach Vanille, Marzipan, Honig und Rosinen aus großen Sherrys. Dann wartet in der Mitte eine kleine würzige Überraschung: Kräuter wie Oregano oder Muskat werden plötzlich sehr präsent und sorgen mit einer Spitze Ingwer für angenehmes Prickeln aus der Süße heraus. Das Eichenholz frischer Fässer gesellt sich geschmacklich hinzu. Im langen Abgang des GlenAllachie 12 Jahre erobern sich dann aber cremig-süße Noten wie in einer Crème brûlée ihren Platz zurück - solche vielschichtige Komplexität gibt dem GlenAllachie 12 Jahre sein einzigartiges Markenzeichen. Details zum GlenAllachie 12 Jahre Whisky

Inhalt: 0.7 Liter (65,57 €* / 1 Liter)

45,90 €*
Glenfiddich 12 Jahre Whisky
Reife, süße Birnen vereinen sich mit vanille-Holzaromen zu einem herrlich eleganten Speyside-Genuss. Gereift in hochwertigsten Bourbon- und Oloroso-Sherryfässern, besticht dieser Whisky durch seine ausgewogene Komplexität und sanfte Eleganz. Ein fruchtiger Genuss, der nicht nur Kenner, sondern auch Einsteiger begeistert. Tasting Notes Aroma: Leicht und süß, mit viel Frucht, einem Hauch von Honig und subtilen Eichenholznoten. Geschmack: Frisch und weich am Gaumen, präsentiert sich der Whisky mit malzig-süßen Aromen von Birne, Toffee und zartem Eichenholz. Abgang: Langanhaltend und ausgewogen, mit einem sanften, holzig-süßen Nachklang. Die Highlights auf einen Blick Komplexes Aromenspiel: Das harmonische Zusammenspiel von fruchtigen Birnen und Karamell, ergänzt durch helle Eichennoten, macht diesen Whisky besonders vielseitig. Auszeichnung: Der Glenfiddich 12 Jahre gehört zu den meistverkauften Single Malts weltweit und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Qualität und Geschmeidigkeit. Ideal für Einsteiger: Mit seinem milden, unverfälschten Charakter ist dieser Whisky die perfekte Wahl für alle, die in die Welt des Single Malts eintauchen möchten. Besonders beliebt: Glenfiddich 12 Jahre Single Malt Scotch Whisky Wer einen geradlinigen, fruchtig-süßen und traditionsreichen Scotch sucht, ist mit der zwölf Jahre lang gereiften Spirituose aus der Brennerei Glenfiddich bestens bedient. Nicht umsonst handelt es sich beim Glenfiddich 12 Years Old sowohl um einen der berühmtesten als auch um einen der am meisten verkauften Single Malts der Welt. Glenfiddich in der Speyside – Wegbereiter der Single Malts Das Weihnachtsfest des Jahres 1887 muss für William Grant und seine Familie etwas ganz Besonderes gewesen sein. Nachdem die Grants nämlich ein ganzes Jahr lang in mühevoller Arbeit Stein auf Stein gesetzt hatten, um ihre eigene Destillerie zu errichten, konnten sie nun endlich ihren ersten Whisky herstellen. Als Standort wählten sie ein Tal in der Region Speyside im schottischen Hochland, dessen Name heute jeder Whiskyfreund kennt: Glenfiddich. Der aus dem Gälischen stammende Name bedeutet so viel wie „Tal der Hirsche“ und bis heute ist auf den Flaschen der Marke ein Hirschkopf zu sehen, der sich dem Betrachter stolz entgegenstreckt und von einem traditionsreichen Erbe kündet. Apropos Tradition: Glenfiddich ist die einzige schottische Whisky-Brennerei, die noch immer der Gründerfamilie gehört. Gleichzeitig gilt sie auch als Wegbereiter der Renaissance des Single Malt Whiskys. Während die Konkurrenz weiter auf Blends setzte, entschlossen sie sich stattdessen ihren Single Malt zu vermarkten. Das war der Anfang der langen Erfolgsgeschichte des Single Malts im Allgemeinen und der Spirituose mit dem markanten Hirschkopf im Speziellen. Neugierige können The Glenfiddich Distillery in Dufftown auch besichtigen und bei einem guten Tropfen die Historie dieses Ortes hautnah während einer Führung erleben. Glenfiddich 12 Jahre – wenn es perfekt werden soll, mache es selbst Bei Glenfiddich überlässt die Gründerfamilie Grant wirklich nichts dem Zufall und übernimmt alle wichtigen Produktionsschritte in Eigenregie, um so die volle Kontrolle über jeden Aspekt ihres Whiskys zu haben. Das kommt auch dem Glenfiddich 12 Years Old zugute, der auch als „Our Original Twelve“ bekannt ist. Das Wasser für diesen Scotch-Klassiker stammt aus der nahen Robbie-Dubh-Quelle. Um diese dauerhaft vor etwaiger Verschmutzung zu schützen, haben die Grants einfach das umliegende Land aufgekauft. Glenfiddich kauft nicht irgendwo Gerste, sondern lässt diese speziell für die eigene Whiskyherstellung anbauen. Der Brand entsteht in charakteristisch geformten Brennblasen, die seit 1957 in der eigenen Kupferschmiede auf dem Gelände der Destillerie entstehen und dort auch unterhalten werden. Dann erfolgt die Reifung, für die Glenfiddich auf die Produkte der eigenen 1959 entstandenen Küferei zurückgreifen kann. Der Glenfiddich 12 Years Old ruht zunächst in Bourbon-Fässern und erhält anschließend in ehemaligen Oloroso-Sherryfässern ein fruchtiges Finish. Über mehrere Monate erfolgt nach der zwölfjährigen Reifung anschließend die Vermählung in alten Fässern aus Eichenholz. Erfahrene Warehouse-Manager überwachen die Reifung in den Lagerhäusern, die unweit der Destillerie liegen. Auch die Flaschenabfüllung übernimmt man bei Glenfiddich in Speyside selbst. Dass sich dieser Aufwand lohnt, haben schon viele Whiskyfans erkannt. „Our Original Twelve“ erhielt nämlich nicht nur zahlreiche Auszeichnungen. Er ist auch der Verkaufsschlager der Brennerei und darüber hinaus einer der beliebtesten Single-Malt-Whisyks der Welt. Glenfiddich 12 Jahre – fruchtige Birne trifft auf verführerisches Karamell Seit 1961 sind die Flaschen aus dem Hause Glenfiddich optisch unverwechselbar. In diesem Jahr kreierte Designer Hans Schleger nämlich die ikonische Dreiecksform der gläsernen Behältnisse. Diese prägt auch die Flasche des Glenfiddich 12 Years Old, die sich zudem durch eine markante grüne Farbe und das berühmte stilisierte Hirschlogo auszeichnet. Wenn der Scotch aus der Flasche in das Trinkglas gleitet, besticht er durch einen goldenen Farbton mit einer edlen Blässe. Der emporsteigende Duft ist zunächst überraschend fruchtig und erinnert an Birne. Dazu gesellt sich ein süßer Honigduft. Der Geschmack schließt sich nahtlos an diese Eindrücke an. Fruchtige Birne trifft hier auf verführerisches Karamell, Vanille und eine weiche Sahnigkeit. Als Abrundung dienen Noten von aromatischem Malz und leicht herber Eiche. Diese harmonische Geschmackskomposition verweilt einige Zeit auf der Zunge, während der Gesamtcharakter der Spirituose mild und unaufdringlich bleibt. Damit gehört der Glenfiddich 12 Years Old bestimmt nicht zu den spannendsten und komplexesten Whiskys der Welt. Aber er ermöglicht einen geradlinigen, unkomplizierten Genuss von hoher Güte und war schon für viele, die ihn probieren durften, der perfekte Einstieg in die herrlich vielschichtige Whiskywelt. Die Brennerei Die Glenfiddich Distillery wurde 1887 von William Grant und seiner Familie gegründet, und liegt malerisch im Speyside-Tal, das heute als Mekka für Whisky-Liebhaber gilt. Der Name „Glenfiddich“ bedeutet „Tal der Hirsche“ in Gälisch und ist auf dem ikonischen Etikett der Flasche verewigt. Glenfiddich ist die einzige schottische Whisky-Destillerie, die sich bis heute im Besitz der Gründerfamilie befindet. Sie spielt eine entscheidende Rolle in der Geschichte des Single Malt Whiskys und gilt als einer der Wegbereiter für die Renaissance dieser Kategorie. Die Brennerei ist bekannt für ihre aufwendige Herstellung, die vom Einkauf der eigenen Gerste bis zur Abfüllung alle Schritte in Eigenregie umfasst. Mit Leidenschaft und Hingabe entwickelt die Familie Grant ihren Whisky weiter, um höchste Qualität und ein unverwechselbares Geschmackserlebnis zu gewährleisten. Glenfiddich 12 Jahre ist nicht nur ein beliebter Einstieg in die Welt des Whiskys; er repräsentiert auch die exzellente Handwerkskunst und die Tradition der Region.

Inhalt: 0.7 Liter (42,71 €* / 1 Liter)

29,90 €*
Flasche
Glenfiddich 18 Jahre Whisky
Ein exquisiter Single Malt aus dem Traditionshaus Glenfiddich, mit speyside-typisch mildem, fruchtig-würzigen Charakter. Sein Aromenspektrum ist vielschichtig und intensiv, dabei dennoch unaufdringlich und sanft. Tasting Notes Aroma: Süß und würzig, mit Noten von Marzipankugeln, Karamellpudding, Trockenfrüchten und nussigem Gebäck, unterlegt mit markantem Eichenholz. Geschmack: Dominante Holznote, prickelnd würzig, begleitet von getrockneten Früchten wie Orangenschalen, Bratäpfeln und dunkler Schokolade. Abgang: Stimmig und trocken, mit einer eleganten Balance zwischen Fruchtigkeit und Würze. Die Highlights auf einen Blick Small Batch Reserve: Der Glenfiddich 18 Jahre wird aus 150 sorgfältig ausgewählten Fässern hergestellt, die ihm eine exquisite Geschmackstiefe verleihen. Elegante Reifung: Mit einer gelungenen Balance aus langer Reife in Bourbon- und Sherryfässern zeigt dieser Whisky seine ausgeprägte Eleganz. Vielschichtiges Aromenspiel: Das Zusammenspiel von fruchtigen und würzigen Noten sorgt für ein unvergleichliches Genusserlebnis. Tradition und Handwerkskunst: Glenfiddich steht seit über 230 Jahren für Qualität und meisterhafte Whiskyherstellung. Der Exklusive mit dem großen Namen: der Glenfiddich 18 Jahre In der Welt der Single Malts führt kein Weg an Glenfiddich vorbei. Vereinfacht lässt sich das so zusammenfassen: groß, größer, Glenfiddich. Liebevoll kultiviert das über 230 Jahre Familienunternehmen aber auch einige feine Perlen wie den Glenfiddich 18 Jahre. Aus der Speyside in die große weite Whiskywelt Es war die Familie Grant – die Eigentümer von Glenfiddich -, die 1963 als erste die Welt außerhalb von Schottland mit großartigem Single Malt Scotch Whisky bekannt machte. Mit einem Glenfiddich begann damals der Weg von der lokalen Berühmtheit zum weltweiten Kultwhisky und heute wird kein zweiter dieser Whiskys rund um den Globus so häufig genossen wie ein Glenfiddich. Dabei ist die Brennerei in der Speyside mittlerweile in riesige Dimensionen gewachsen. Gleich drei Stillhouses mit ein paar Dutzend Brennblasen und beinahe 50 Lagerhäuser sorgen dafür, dass der Fluss des Wassers des Lebens à la Glenfiddich noch lange nicht versiegt. Auf dem Gelände von Glenfiddich ist im wahrsten Sinne des Wortes viel Platz – auch für kleine, feine Spezialitäten wie den Glenfiddich 18 Jahre. Small Batch Reserve Whisky mit Noten von Sherry Small Batch Reserve: Labels wie diese machen Whiskyfreunde immer neugierig. Wie ist dieser Tropfen genau entstanden? Denn es gibt keine einheitlichen Definitionskriterien für die Begriffe. Bei Glenfiddich umfasst ein Batch hier 150 sorgfältig ausgesuchte Fässer – früher für Bourbon oder Sherry verwendet. In ihnen reift der Glenfiddich 18 Jahre lang, wird dann vermählt und erhält schließlich noch einmal drei Monate Zeit für seine Vollendung. Diese exklusive Behandlung verdient sich vollkommen die beiden Prädikate Small Batch und Reserve. Zwar kommen durch Fassgrößen von 250 und 500 Liter pro Batch dabei jedes Mal leicht einige 10.000 Liter Glenfiddich 18 Jahre zusammen, aber in den Maßstäben von Glenfiddich darf diese Menge immer noch die Auszeichnung als Small Batch beanspruchen. Vollendete Milde Whiskys der Speyside wie die von Glenfiddich ist eine fruchtige und süße Milde immer angeboren. Das regionale Klima und das Wasser der Flüsse oder Quellen in dieser Highland-Region drücken ihnen einen eindeutigen dezenten Stempel auf. Später kommen sie oft in Kontakt mit Sherry, weil die Lagerung in alten Sherryfässern – zumindest für Teile eines neuen Brands – quasi einen Standard in der Speyside darstellt. Der Glenfiddich 18 Jahre bildet da keine Ausnahme. Sein Grundcharakter fällt fruchtig-würzig aus. Er zeigt eine gelungene Kombination von langen Jahren der Reife in früheren Bourbon- und Sherryfässern, deren Ergebnis sie mit ausgeprägter Eleganz hier sofort bemerken werden. Tasting des Small Batch Reserve Glenfiddich 18 Jahre – so riecht und schmeckt er Öffnen Sie den Holzkorken eines Glenfiddich 18 Jahre mit dem edlen Hirsch-Logo der Brennerei, zeigt Ihnen der Whisky sofort sein Wesen. Süß, aber zugleich würzig duftet es hier. Marzipankugeln, Karamellpudding, Trockenfrüchte und nussiges Gebäck mit Zimt gepudert wetteifern jetzt mit markantem Eichenholz und dezentem Duft von 40 Volumenprozent Alkohol. Diese erste Begegnung mit einem Glenfiddich 18 Jahre verläuft intensiv, bleibt aber voller Leichtigkeit ganz unaufdringlich und sanft. Im Mund tritt der leicht kolorierte 18-jährige Glenfiddich dann schon etwas resoluter auf. Nun zeigt er sich mit einer dominanten Holznote, die prickelnd würzig den Gesamteindruck bis zum Abgang wesentlich prägt. Weitere Impressionen von getrockneten Früchten wie Orangenschalen, Bratäpfeln und dunkler Schokolade breiten sich sauber daneben aus und ergeben ein stimmiges, trockenes Gesamtbild. Bei diesem Glennfiddich finden Sie immer eine gute Gelegenheit zum großartigen Genuss eines Single Malts mit dem Prädikat „18 Jahre alt“. Die Brennerei Die Glenfiddich Distillery wurde 1887 von William Grant und seiner Familie gegründet und liegt in der idyllischen Speyside-Region, die für ihre milden und fruchtigen Whiskys berühmt ist. Der Name „Glenfiddich“ bedeutet auf Gälisch „Tal der Hirsche“ und ist auf den ikonischen Flaschen des Whiskys verewigt. Glenfiddich ist die einzige schottische Whisky-Destillerie, die sich noch immer im Besitz der Gründerfamilie befindet. Die Brennerei ist bekannt für ihre exklusive Auswahl an Fässern und ihr Engagement für höchste Qualität, indem jede Phase der Whiskyproduktion in Eigenregie erfolgt. Mit über einem Jahrhundert Erfahrung in der Whiskyherstellung hat sich Glenfiddich als eine der führenden Marken etabliert, die Kenner und Liebhaber gleichermaßen anspricht. Die Einführung des innovativen Solera-Verfahrens hat den Glenfiddich 15 Jahre zu einem unverwechselbaren Vertretung des Hauses gemacht und zeigt die Fähigkeiten und das Engagement der Brennerei für das Handwerk.

Inhalt: 0.7 Liter (128,43 €* / 1 Liter)

89,90 €*
Glenmorangie The Original 10 Jahre Whisky
Ein komplexes Aromenspiel und eine herausragende Milde machen diesen Whisky zu einem der meistverkauften Whiskys Schottlands. Der Glenmorangie The Original 10 Jahre, in ehemaligen Bourbon-Fässern gereift, präsentiert sich mit einem Alkoholgehalt von angenehmen 40 % vol. und einer strahlend goldenen Färbung, die zum Probieren einlädt! Tasting Notes Aroma: Zart und mild, sehr blumig mit Anklängen von Vanille, Mandarine und Honig. Geschmack: Ausgewogen und harmonisch, mit süßen Früchten, Nüssen und malzigen Noten. Abgang: Elegant und süß-fruchtig, der Nachklang rundet das Geschmackserlebnis perfekt ab. Die Highlights auf einen Blick Vielseitiges Geschmackserlebnis: Dieser Single Malt begeistert durch seine ausgewogene Mischung aus fruchtigen, blumigen und malzigen Aromen – ideal für Einsteiger und Kenner. Besonderes Fassreifung: Die Lagerung in ehemaligen Bourbon-Fässern verleiht dem Whisky seine sanfte Vanille- und Honignote, die perfekt mit den fruchtigen Anklängen harmoniert. Tradition trifft Innovation: Glenmorangie ist bekannt für seine modernisierten Herstellungsverfahren, die es ermöglichen, höchste Qualität zu gewährleisten. Eleganter Charakter: Mit 40 % vol. bietet der Glenmorangie The Original 10 Jahre eine tolle Balance zwischen Kraft und Sanftheit, die jeden Schluck zu einem besonderen Erlebnis macht. Die Brennerei Die Glenmorangie-Destillerie wurde 1843 im schottischen Hochland gegründet und hat sich im Laufe der Jahre einen hervorragenden Ruf für die Herstellung von feinen Single Malts erarbeitet. Gelegen in der malerischen Umgebung von Tain, nutzt die Brennerei das reinste Quellwasser aus den nahegelegenen Highlands, das für seine erstklassige Qualität bekannt ist. Die charakteristischen hohen Brennblasen von Glenmorangie sind die höchsten in Schottland und tragen entscheidend zu dem weichen und komplexen Charakter des Whiskys bei. Glenmorangie legt großen Wert auf handwerkliche Traditionen, kombiniert diese jedoch mit innovativen Methoden, um einzigartige Geschmackserlebnisse zu kreieren. Durch die ständige Suche nach Exzellenz hat sich die Brennerei als eine der führenden Marken in der Welt der Whisky-Liebhaber etabliert.

Inhalt: 0.7 Liter (45,57 €* / 1 Liter)

31,90 €*
Balvenie 12 Jahre - The Sweet Toast of American Oak
Der fruchtig-süße Single Malt erhielt ein Finish in Virgin Oak Fässern aus Kentucky und überzeugt mit vielschichtigen Fruchtaromen, süßen Honignoten und feiner Würze. Tasting Notes Aroma: Karamell und Vanille verbinden sich mit intensiven Zitrusfrüchten und Malz, gepaart mit feinem Zimt und frisch geriebenem Ingwer. Geschmack: Typisch Balvenie ist er weich und fruchtig, mit kandierten Orangenschalen und Blütenhonig, gefolgt von würziger Eiche und kandiertem Ingwer. Abgang: Malzig-süß mit einem Hauch von Vanille und einer feinen Mischung aus Backgewürzen. Die Highlights auf einen Blick Fruchtige Süße: Diese Abfüllung zeichnet sich durch süße, fruchtige Noten und ein ausgeglichenes Aroma aus, das durch das Virgin Oak Finish verstärkt wird. Meisterhafte Fassreifung: Importierte, zweifach getoastete Weißeichenfässer geben dem Whisky nicht nur Geschmack, sondern auch eine zauberhafte Textur. Besondere Edition: Der Balvenie 12 Jahre The Sweet Toast of American Oak ist Teil der Balvenie Stories Reihe. Die Brennerei Die Balvenie Distillery wurde 1892 in Dufftown, Speyside, von William Grant gegründet und ist bekannt für ihre Tradition in der Whiskyherstellung. Die Destillerie ist eine der wenigen, die ihre eigene Gerste anbaut und selbst malt, was zu einem authentischen Geschmack und hoher Qualität führt. Die Böttcherei vor Ort ermöglicht es Balvenie, Fässer nach ihren spezifischen Anforderungen herzustellen, was zu den einzigartigen Geschmacksprofilen ihrer Whiskys beiträgt. Die Kombination aus moderner Technologie und altbewährtem Handwerk ist das Herzstück von Balvenies Philosophie. Ihre Whiskys, einschließlich des 12 Jahre alten Sweet Toast of American Oak, sind ein weiterer Beweis für die meisterhafte Handwerkskunst, die der Marke ihren ausgezeichneten Ruf eingebracht hat.

Inhalt: 0.7 Liter (85,57 €* / 1 Liter)

59,90 €*
Balvenie Creation of a Classic
Ein harmonisches Zusammenspiel aus süßer Vanille, exotischen Gewürzen und malzigen, erdigen Facetten. Der Balvenie Creation of a Classic wurde zu Ehren des langjährigen Malt Masters David Stewart kreiert, reifte zunächst in amerikanischen Eichenfässern und erfuhr anschließend ein feines Finish in sorgfältig ausgewählten Sherryfässern, das dem Whisky seine samtige Weichheit und komplexe Aromatik verleiht. Tasting Notes Aroma: Das Bouquet fasziniert mit einem vollen Aroma von süßer Vanille, begleitet von exotischen Gewürzen, sanften malzigen und leicht erdigen Einflüssen. Geschmack: Am Gaumen präsentiert sich der Whisky vollmundig und cremig, mit Noten von Hafersirup, Karamell und einer subtilen Würze, abgerundet durch trockene Eichentöne. Abgang: Der Abgang ist langanhaltend und komplex, wobei würziges Eichenholz und die sanfte Süße des Sherrys angenehm verweilen. Die Highlights auf einen Blick Hommage an einen Meister: Dieser Whisky würdigt David Stewart, der seit über 57 Jahren die Geschicke der Brennerei lenkt und für die Qualität der Balvenie Whiskys steht. Exquisite Fassreifung: Die Kombination aus Erstausbau in amerikanischen Eichenfässern und anschließendem Finish in Sherryfässern sorgt für eine komplexe Aromatik und optimale Balance von Süße und Würze. Handwerkskunst aus der Speyside: Als eine der wenigen Brennereien, die ihre eigenen Malzböden betreibt, bietet Balvenie eine außergewöhnliche Tradition und Sorgfalt in der Herstellung. Vielseitiger Genuss: Mit seinem samtigen Charakter und der breiten Aromenpalette ist er der perfekte Begleiter zu verschiedenen Anlässen, ideal für Kenner und Liebhaber edler Whiskys. Die Brennerei Balvenie – Tradition seit 1892. Die Balvenie Brennerei wurde 1892 gegründet und liegt direkt neben der berühmten Glenfiddich Brennerei in der schottischen Speyside. Sie ist nach wie vor in Familienbesitz und bekannt für ihre hohen Qualitätsstandards in der Whiskyherstellung. Balvenie ist eine der wenigen Destillerien in Schottland, die noch über eine eigene Mälzerei verfügt, was den Whiskys ihre charakteristische Tiefe und Komplexität verleiht. Mit einem Portfolio, das sowohl sanfte als auch rauchige Whiskys umfasst, ist Balvenie ein Garant für herausragenden Geschmack und Handwerkskunst.

Inhalt: 0.7 Liter (92,71 €* / 1 Liter)

64,90 €*
Flasche

ALLE SPEYSIDE WHISKYS

Die Speyside – Ein Landstrich so mild und abwechslungsreich wie seine Whiskys


Whiskyfreunde sehen auf eine Landkarte Schottlands mit ganz anderen Augen. Für sie teilt sich der gesamte Norden des Landes noch einmal in fünf Whiskyregionen auf. Jede von ihnen ist geprägt von besonderer Geografie, einem eigenen Klima sowie einem individuellen Charakter der regionalen Brennereien und Whiskys. Die Highlands bilden dabei nicht nur in ihren Ausmaßen die größte Region. Hier finden Sie zugleich die Mehrheit der schottischen Brennereien. Schauen Sie noch genauer hin, entdecken Sie rund die Hälfte der Destillerien des Landes in der Nähe des Flusses Spey. Einst gehörten alle zur Whiskyregion der Highlands – bis die Scotch Whisky Association vor einigen Jahren für sie die eigene Region des Speyside Whiskys ausrief. Das Land der Speyside Whiskys beginnt im Westen bei Inverness und dem Loch Ness, reicht im Osten bis zum Fluss Deveron und im Süden bis tief in den Cairngorms Nationalpark. Die Speyside kommt damit zwar nicht einmal auf die Größe des Saarlands, weist mit mehr als 50 Destillerien aber die wohl höchste Brennereidichte der Welt auf. Zu den genauen Grenzen der Region gibt es verschiedene Meinungen – geografisch oder in der schottischen Verwaltung existiert sie überhaupt nicht –, und daher zählen für manchen sogar knapp über 60 Brennereien zur Speyside. Bei anderen Fakten rund um die Region in den Highlands besteht dagegen mehr Einigkeit.


Der Fluss Spey im Zentrum der Region speist die meisten der Speyside-Brennereien mit seinem Wasser. Genau wie andere Wasserquellen der Gegend ist es weich und frei von markanten Einflüssen, die andere schottische Whiskyregionen kennzeichnen. Herbes Torfwasser suchen Sie hier deshalb vergebens. Rund um den Spey und andere Flüsse erstrecken sich sanfte Hügel, bewaldete Täler und viel fruchtbares Ackerland mit weiten Gerstenfeldern, die die Grundzutat für die Speyside Whiskys liefern. Die Gerste gedeiht hier besonders gut und üppig, denn in der Region ist es ganzjährig am wärmsten und trockensten in ganz Schottland.


Dieses milde Klima färbt direkt auf die Single Malts der Speyside ab. Sie sind in ihrem Wesen ebenso sanft und zeichnen sich durch die Bank mit hoher, vielschichtiger Fruchtigkeit und Süße aus. Manche spielen daneben zusätzlich mit dezenten Raucharomen oder würzigen Holznoten. Torf-Anklänge bilden hier eher seltene Ausnahmen. Grob zusammengefasst können Sie bei Speyside Whiskys drei geschmackvolle Richtungen erwarten:

  • mild
  • fruchtig mit Sherry-Einflüssen und
  • würzige Single Malts

Jede Variante erreicht dabei eine beeindruckende weiche Komplexität, die Whiskyeinsteiger sofort für sich gewinnen kann und gleichzeitig Whiskyliebhaber immer wieder zurück in die Speyside führt. Deswegen überrascht es kaum, dass mit Glenfiddich und Macallan zwei der beliebtesten Single-Malt-Größen der Welt aus der Speyside kommen. Doch damit nicht genug: Auch andere bedeutende Namen – zum Beispiel Ballantine`s oder Chivas Regal – holen sich große Teile ihres Blended Scotch aus der Speyside.


Die Speyside und der Sherry

Vor etwas mehr als 100 Jahren begannen schottische Whiskybrennereien, die Magie zu entdecken, die alte Sherryfässer bei der Whiskyreifung bewirken können. Üppig getränkt mit den mediterranen Aromen der verstärkten Weine veredeln die Fässer auch die Malts, nehmen ihnen Ecken oder Kanten und laden sie mit zahlreichen fruchtigen, süßen Aromen auf. Das bereichert speziell den Charakter der Speyside Whiskys enorm und gehört fest zu ihrer Erfolgsgeschichte. Doch vor gut einem halben Jahrhundert wurden diese Fässer immer seltener.

Dafür gab es verschiedene Gründe. Sherry traf immer weniger den Zeitgeschmack und wo er noch transportiert oder verschifft wurde, hatten abgefüllte Flaschen oder genormte Container bald die alten Fässer abgelöst. Die Knappheit bei den Fässern ließ die versammelten Speyside-Brennereien in Gefahr geraten. Alte Bourbonfässer aus den USA konnten sie jederzeit leicht bekommen, denn per amerikanischem Gesetz darf frischer Bourbon nur in frischen Fässern reifen. Doch mit ihren vollkommen anderen Reifeeinflüssen waren sie keine Hilfe. Es mussten unbedingt Sherryfässer her, doch ein spanischer Bodega-Besitzer trennt sich nicht so einfach von seinen alten Fässern. Ganz im Gegenteil hütet er sie wie einen Schatz, weil sie mit zunehmendem Alter immer wertvoller werden.

Aus der Not machten viele Speyside-Brennereien damals dann schnell eine Tugend, die dafür sorgen sollte, dass der Fluss der unnachahmlichen Speyside Whiskys noch lange nicht versiegt – zum Beispiel Macallan. Diese fingen an, Sherryfässer gleich selbst in Spanien herzustellen, um sie dann an die dortigen Bodegas zu verleihen. Die Sherry Bodegas befüllen die Fässer anschließend ein oder mehrfach im Solera-Verfahren mit Sherrys exakt nach Macallan-Vorgaben. Ein paar Jahre später schicken die Bodegas die Fässer leer nach Schottland, wo ein frischer New Make unter immer gleichen Lagerbedingungen und identischen aromatischen Einflüssen aus den Fässern heranreifen kann. So gibt es mittlerweile nicht nur genügend Sherryfässer für den Speyside Whisky. Die Brennereien haben mehr denn je Einfluss auf seine Komposition – vom ersten Moment an.


Ein Streifzug durch die Speyside Whiskys und ihre Brennereien

Die Speyside trägt auch den Beinamen „Malt Whisky Country“. Whiskytouren sind hier sehr beliebt, weil Sie in der kleinen Region an einem Tag problemlos gleich zwei oder drei Brennereien einen Besuch abstatten können. Praktisch alle bieten Führungen und Tastings an – zum Beispiel diese bekannten Speyside-Brennereien:


Aberlour

Die Brennerei Aberlour gleich neben dem River Spey ist eines der Sherry-Aushängeschilder der Region. Für eine einzigartige Geschmacksbasis lässt Aberlour statt des Spey-Wassers ausschließlich Quellwasser vom nahen Berg Ben Rinnes in seine Whiskyproduktion fließen. Alle benötigte Gerste wächst auf Feldern im Umkreis von 25 Kilometern und gemälzt wird sie später im eigenen Haus. Aberlour hat sich ganz der Regionalität verschrieben.

Die populären Abfüllungen der Brennerei wie der 12-jährige Aberlour oder der 16-Jährige reifen nach dem Brand als Double Cask heran, bevor sie schließlich vermählt werden. Dabei entwickeln sie überwiegend in Sherryfässern jene eindringlichen Akzente von süßen frischen und getrockneten Früchten, Vanille und Zimt, Karamell oder Zuckerwatte, die die Aberlour-Single-Malts bekannt gemacht haben. Wer davon noch mehr will, greift zu den reinen Sherryfassreifungen der Brennerei.


Balvenie

Bei Balvenie herrscht seit den Achtzigerjahren viel Experimentierfreude, wenn es um die Fassreifung geht. Dabei entstand direkt der Klassiker der Brennerei: der Balvenie 12 Jahre Double Wood. Als einer der ersten Malts überhaupt durfte er sich damals für 12 Jahre in Ex-Bourbonfässern entwickeln, um anschließend in alten Sherryfässern seine Vollendung zu erhalten. So zählt Balvenie zu den Pionieren dieser heute bei vielen Brennereien gebräuchlichen Fässerkombination.

Eine andere Art der Reifung hat sich die Brennerei dagegen exklusiv bewahrt. Der Balvenie 14 Jahre Carribean Cask wird zum großen Finale nach 14 Jahren Lagerung in Ex-Bourbonfässern in alte Rumfässer aus der Karibik gefüllt. Die verleihen ihm ebenso fruchtige Vielfalt wie ehemalige Sherryfässer, verlagern das Fruchtbouquet jedoch auf eine noch prägnantere tropische Fruchtauswahl. Dabei entfernt sich die Brennerei wohl am weitesten von ihren Wurzeln, die sie von der Gründung 1892 bis in die 1960er gehegt hat: Peated oder getorfter Speyside Whisky.

Vergessen hat man diese Wurzeln aber nicht. Einmal im Jahr findet die „Week of Peat“ statt. Während die Brennerei gewartet wird, holt sich Balvenie-Mannschaft dann Torf aus einem nahen Speyside-Dorf, trocknet mit seinem Feuer Gerste und lässt mit dem 14-jährigen The Week of Peat eines der seltenen Torfungeheuer der Speyside-Region entstehen. Verwechslungsgefahr mit einem Islaywhisky oder anderen starken Rauchern besteht jedoch nicht – zahlreiche florale und fruchtige Noten können am Ende über die wahre Herkunft nicht hinwegtäuschen.


Glenfarclas

Die Whiskybrennerei war in Schottland traditionell immer Familiensache. Aus mancher Familienbande wurde im Laufe der Zeit ein Familienunternehmen – wie bei Glenfarclas, eine seit sechs Generationen familiengeführte Speyside-Brennerei. Sie pflegt die traditionelle Whiskykunst und schon vor über 100 Jahre machte man sich auf, in Spanien Kontakte zu einer gleichgesinnten Familie mit Bodega zu knüpfen. Von dort kommen bis heute ausgesuchte, alte Oloroso-Sherryfässer in die Keller von Glenfarclas, um die leichten, fruchtigen und etwas holzbetonten Glenfarclas-Whiskys heranwachsen zu lassen.

Sie präsentieren sich alle durchwegs sehr sherrybetont. Der Glenfarclas 15 Jahre steht dabei im Mittelpunkt. Vom 10- bis zum 40-Jährigen zeigt die Brennerei daneben die ganze Bandbreite gelungener Whiskyentwicklung mit der Zeit. Bei dieser Bandbreite in der Core Range kann kaum eine weitere der Speyside-Brennereien mithalten. Glenfarclas hat zudem noch ein echtes Highlight zu bieten. Kenner und Sammler lieben sie – die als Family Cask-Reihe aufgelegten Einzelfassabfüllungen. In Fassstärke abgefüllt datieren sie Jahrgang für Jahrgang zurück bis 1952 und bilden alle für sich kleine Whiskyschätze.


Glenfiddich

Dieser Name ist längst nicht nur ausgeprägten Whiskyfreunden ein Begriff. Glenfiddich ist der Single-Malt-Weltmarktführer und besitzt im gleichnamigen Speyside-Tal eine der größten Destillerien Schottlands. Auf dem riesigen Areal hat auch die Balvenie-Brennerei noch Platz gefunden. Beide gründete einst ein einziger Mann: William J. Grant. Zusammen mit seinen neun Kindern baute er die zwei Brennereien Stein für Stein selbst auf. Bis heute hat die Familie keine der beiden mehr aus der Hand gegeben. Konkurrenzkampf kennen die beiden Familienbrennereien nicht, obwohl sie einen gemeinsamen Weg verfolgen: hin zur Whiskyperfektion.

Von Glenfiddich kommen dabei mit einem 12-Jährigen oder dem 18-Jährigen zwei der meistverkauften Single Malts der Welt. Abseits solcher Erfolge hat die Brennerei aber nie ihre Wurzeln vergessen und würdigt ihre Geschichte immer wieder. Dabei entstand zum Beispiel 1991 eine 50 Jahre alte Abfüllung aus nur neun Fässern zur Erinnerung an die neun Kinder, mit denen William J. Grant das heutige Single-Malt-Imperium aufbaute. Gleichzeitig ist Glenfiddich stets offen für neue Wege wie beim IPA Experiment. Hier machten die Whiskybrenner gemeinsame Sache mit lokalen Craft-Beer-Brauern. Dabei entstand zunächst ein neues würziges IPA Bier, in dessen Fässern dann zum ersten Mal überhaupt ein Scotch sein Finish erhielt. Das Ergebnis: Ein frischer Speyside Whisky mit Zitrusaroma und Hopfennoten.


Macallan

Macallan fällt in jeder Hinsicht auf. Die Brennerei zeigt sich nach einem Neubau 2018 als eine der modernsten und spektakulärsten ihrer Art. Mit einem begrünten, geschwungenen Dach über einer durchgehenden Glasfront fügt sie sich elegant in die Speysidelandschaft ein. Eine Besichtigung dieser Anlage sollte auf keiner Speyside-Tour fehlen. Eleganz oder besser Luxus sind dann auch die Stichworte für den Macallan-Anspruch an ihre Speyside Whiskys, die schon länger viel Aufmerksamkeit genießen. Eine feine Balance zwischen Frucht, Süße und Würze definiert den Stil der Brennerei. Neben einem 12 Jahre Double Cask finden Sie hier auch einen 12-jährigen oder 15-jährigen Triple Cask – deren dreifache Fassreifung ist nicht nur unter den Speyside Whiskys eine absolute Rarität.

Im Film „Skyfall“ ließ sogar James Bond für ein Macallan-Glas seinen geliebten Wodka Martini außen vor. Damit hatte es die Brennerei endgültig in die erste Reihe geschafft. Das war früher nicht unbedingt zu erwarten. Nach der Gründung 1824 zählte man zwar bis in die 1960er zu den gefragten Blend-Zulieferern, blieb für die eigenen Single Malts jedoch praktisch unbekannt. Sie sollten erst ab den Achtzigerjahren langsam ihr heutiges Renommee von feinstem Whiskyluxus erreichen. Dabei kam heraus, dass die Macallan-Brennerei schon früher echte Whiskyschätze geschaffen hatte. Diese Flaschen aus dem Jahr 1926 mit 60 Jahre altem Macallan erzielten umgehend Spitzenpreise und gehören bis heute zu den teuersten Whiskys aller Zeiten. Davon sind die aktuellen Speyside Whiskys weit entfernt – zu den besten Whiskygenüssen dieser Tage dürfen sie sich trotzdem zählen.